Screendesign – Form mit Funktion

Gerade weil Produkte auch funktionale Aspekte beinhalten, muss nicht nur ein Layout gestaltet werden, sondern auch die Funktion und ihre Repräsentanz. Es ist demnach nicht immer einfach, die Gestaltung der Form von der einer Funktion zu trennen. Oft ist dies zudem weder erforderlich noch gewünscht. Wird lediglich die Funktion und ihre Inszenierung gestaltet, so handelt es sich dabei um Interactiondesign (siehe Kapitel ›Interactiondesign‹). Wird die Gestaltung der Interaktivität zum Bestandteil der Repräsentation des Inhalts bzw. der Erzählform, so handelt es sich dabei um einen Teilaspekt des Screendesigns. Screendesign wird dann zur Form mit Funktion. Interactiondesign ist dann Teil des Screendesigns und deren Kombination mehr als nur ein Interface für Funktionalitäten. Screendesign ist dann nicht nur eine illustrierte Oberfläche und nicht unbedingt nur ein festgelegtes Ergebnis eines vorgefertigten Konzepts. Es ist dann mehrdimensional und sogar dynamisch veränderbar, je nachdem, wie es genutzt und interpretiert wird. Je nach Absicht, steht mal der funktionale und mal der gestalterische Aspekt eines interaktiven Produkts im Vordergrund, oder die anzusprechende Zielgruppe macht eine entsprechende Priorität erforderlich (siehe ›Zielgruppe‹ im Kapitel ›Zielgruppenanalyse und -ansprache‹).

Wenn die Übergänge von Screen- und Interfacedesign beginnen fließend zu werden, begibt man sich entweder ins Chaos oder ist auf dem besten Weg, ein Projekt mit interessanten Herausforderungen zu entwickeln, und zwar hinsichtlich der Interaktivität und ihrer Integration in die Gestaltung und Erzählstruktur eines interaktiven Produkts. (Die Übergänge von Screen- und Interfacedesign sind z. B. bei der Internetseite http://wwwwwwwww.jodi.org des holländisch-belgischen Künstlerduos JODI (Joan Heemskerk, Dirk Praesmans) oder bei der CD-ROM ›shiftcontrol‹ von ›audiorom interactive music‹, an der u. a. Paul Hopton arbeitete, fließend.) Bei den Arbeiten von JODI wird dem Anwender kein klar abgegrenztes Steuerelement angeboten. Das Interfacedesign ist so sehr in das Screendesign übergegangen, dass der Anwender zunächst Schwierigkeiten hat, sich zurechtzufinden. JODI beabsichtigt allerdings auch, Interfaces und den Umgang mit Computern schlechthin als vermeintlich zuverlässige Steuereinheiten zu hinterfragen.

Die Produktion ›shiftcontrol‹ stellt in diesem Zusammenhang eine Mischform dar. Einerseits soll ein Interface hilfreich zur Verfügung stehen und auch als Funktionselement wiedererkannt werden, andererseits soll es sich nicht aufdrängen, weshalb zumindest Teile von ihm ins Screendesign integriert wurden. Es gibt einen Interface-Bereich zum Auswählen von Elementen, zum Starten, Stoppen und Verlassen einer Spieleinheit. Und es gibt den Bereich des akustischen Spielraums, in dem die Steuerelemente mit dem Screendesign gestalterisch verschmelzen. In beiden Bereichen wurde bei der Gestaltung darauf geachtet, dass die Steuerelemente zwar als solche noch erkennbar sind, aber nicht den Eindruck vermitteln, vom Screendesign losgelöst zu sein. Diese CD-ROM-Produktion demonstriert in vorbildlicher Weise die Verschmelzung von Form und Funktion. Dies zeigt, dass das Zusammenführen von Screen- und Interfacedesign nicht zum Chaos führen muss, wobei nicht vergessen werden sollte, dass die gerade genannten Beispiele bewusst mit diesem Stilmittel des Chaos spielen.

Die Übergänge von Screen- und Interfacedesign sind hier fließend und lassen sich nicht mehr klar trennen. Jedes einzelne Zeichen kann ausgewählt werden und führt zu einer verlinkten Seite. Die Internetseite http://wwwwwwwww.jodi.org ist eine Arbeit des holländisch-belgischen Künstlerduos JODI (Joan Heemskerk, Dirk Praesmans).

Die Übergänge von Screen- und Interfacedesign sind hier fließend und lassen
sich nicht mehr klar trennen. Jedes einzelne Zeichen kann ausgewählt werden
und führt zu einer verlinkten Seite. Die Internetseite http://wwwwwwwww.jodi.org
ist eine Arbeit des holländisch-belgischen Künstlerduos JODI (Joan Heemskerk,
Dirk Praesmans).

Die CD-ROM ›shiftcontrol‹ zeigt das Design und die Entwicklung eines interaktiven Musikraums. Das Grafikdesign erfolgte durch Research Studios/Arts, London, das Design und die Programmierung von AudioRom Studios u. a. mit Paul Hopton, London (www.audiorom.com; www.paulhopton.com).

Die CD-ROM ›shiftcontrol‹ zeigt das Design und die Entwicklung eines interaktiven Musikraums. Das Grafikdesign erfolgte durch Research Studios/Arts, London, das Design und die Programmierung von AudioRom Studios u. a. mit Paul Hopton, London (www.audiorom.com; www.paulhopton.com).

Die CD-ROM ›shiftcontrol‹ zeigt das Design und die Entwicklung eines interaktiven Musikraums. Das Grafikdesign erfolgte durch Research Studios/Arts, London, das Design und die Programmierung von AudioRom Studios u. a. mit Paul Hopton, London (www.audiorom.com; www.paulhopton.com).

Die CD-ROM ›shiftcontrol‹ zeigt das Design und die Entwicklung eines interaktiven Musikraums. Das Grafikdesign erfolgte durch Research Studios/Arts, London, das Design und die Programmierung von AudioRom Studios u. a. mit Paul Hopton, London (www.audiorom.com; www.paulhopton.com).

Die CD-ROM ›shiftcontrol‹ zeigt das Design und die Entwicklung eines interaktiven Musikraums. Das
Grafikdesign erfolgte durch Research Studios/Arts, London, das Design und die Programmierung von
AudioRom Studios u. a. mit Paul Hopton, London (www.audiorom.com; www.paulhopton.com).

Die HTML-basierte Arbeit [kleine welt] (Florian Thalhofer: Kleine Welt. www.kleinewelt.com, 1997) zeigt ebenso, dass das Zusammenschmelzen der funktionalen Aspekte des Interfacedesigns mit denen des Screendesigns harmonieren können. Dies zeigt sich insbesondere beim Benutzen und Erleben dieser Arbeit, was Tobias Hülswitt wie folgt beschrieb: ›Beim Anschauen wird man in einen Zustand angenehmer Langeweile … versetzt und dann doch auf ganz unspektakuläre Art vorzüglich unterhalten. Obwohl es weder Hauptfigur noch Handlung gibt, entsteht Spannung dadurch, dass man mit jeder Entscheidung für einen Link alle anderen auf später verschiebt.‹ (Hülswitt: Literaturzeitschrift EDIT. Nr. 31, Leipzig, April 2003. (Siehe dazu auch ›Screendesign – Erzählformen‹.)

Geeignete Beispiele für komplexe Interaktionsformen und dementsprechend interessante Screendesigns finden sich in der Regel nur in Form von CD-ROM bzw. Internet-Produktionen. Dies liegt in erster Linie daran, dass die Interaktionsmöglichkeiten am Computer eine erheblich größere Vielseitigkeit versprechen, als es andere Produkte im Rahmen ihrer Spezifikationen tun könnten. Gerade das Beispiel [kleine welt] zeigt aber sehr deutlich die Ausnahme: Um Interesse zu wecken und Freude am Gebrauch auszulösen bedarf es nicht immer eines Feuerwerks an Interaktionsmöglichkeiten. Selbst bei Automaten gibt es seltene Beispiele, bei denen das Screendesign so gelungen ist, dass ihre Anwendung sogar Freude macht. Die Agentur Antenna Design New York Inc. gestaltete für die Checkin-Automaten von JetBlue ein Screendesign, das Form und Funktion und somit Screen- und Interfacedesign untrennbar miteinander verschmelzen ließ. Eine vergleichbare Qualität gelang dieser Agentur auch bei den Fahrkartenautomaten für die Metro von New York City. Diese hohe Qualität in Form und Funktion war nicht zuletzt deshalb möglich, weil die Agentur sowohl die Hardware, sprich den Automaten, als auch die Software gestaltete und somit alle Eigenschaften des Screen- und Interfacedesigns perfekt aufeinander abstimmen konnte.

JetBlue Check-in-Terminal (Industrial-, Screen- und Interfacedesign: Masamichi Udagawa, Sigi Moeslinger; Antenna Design New York Inc.; Foto: Ryuzo Masunaga). JetBlue Check-in-Terminal (Industrial-, Screen- und Interfacedesign: Masamichi Udagawa, Sigi Moeslinger; Antenna Design New York Inc.; Foto: Ryuzo Masunaga). JetBlue Check-in-Terminal (Industrial-, Screen- und Interfacedesign: Masamichi Udagawa, Sigi Moeslinger; Antenna Design New York Inc.; Foto: Ryuzo Masunaga).

JetBlue Check-in-Terminal (Industrial-, Screen- und Interfacedesign: Masamichi Udagawa, Sigi Moeslinger; Antenna Design New York Inc.; Foto: Ryuzo Masunaga).

JetBlue Check-in-Terminal (Industrial-, Screen- und Interfacedesign: Masamichi Udagawa,
Sigi Moeslinger; Antenna Design New York Inc.; Foto: Ryuzo Masunaga).

Mit dem JetBlue Check-in-Terminal können Fluggäste das Einchecken vor dem Flug selbst durchführen. Bereits der Auftraggeber JetBlue entschied, dass die Gestaltung der Hardware und die des Screen- und Interfacedesigns gemeinsam von einer einzigen Agentur erfolgen sollte, um eine durchgängige Gebrauchstauglichkeit zwischen Hard- und Software sicherzustellen. Antenna Design New York Inc. gelang es, dem gesamten Check-in-Prozess eine reduzierte Eleganz zu verleihen. Das Screendesign dient der Form und der Funktion gleichermaßen und unterstützt das Interface darin, mit dem Anwender in einen Dialog zu treten.

MetroCard, Fahrkartenautomat in New York City (Industrial Design: Masamichi Udagawa; Antenna Design New York Inc.; Screen- und Interfacedesign: Masamichi Udagawa, Sigi Moeslinger; Antenna Design New York Inc.; David Reinfurt, Kathleen Holman. Foto: Ryuzo Masunaga). MetroCard, Fahrkartenautomat in New York City (Industrial Design: Masamichi Udagawa; Antenna Design New York Inc.; Screen- und Interfacedesign: Masamichi Udagawa, Sigi Moeslinger; Antenna Design New York Inc.; David Reinfurt, Kathleen Holman. Foto: Ryuzo Masunaga). MetroCard, Fahrkartenautomat in New York City (Industrial Design: Masamichi Udagawa; Antenna Design New York Inc.; Screen- und Interfacedesign: Masamichi Udagawa, Sigi Moeslinger; Antenna Design New York Inc.; David Reinfurt, Kathleen Holman. Foto: Ryuzo Masunaga). MetroCard, Fahrkartenautomat in New York City (Industrial Design: Masamichi Udagawa; Antenna Design New York Inc.; Screen- und Interfacedesign: Masamichi Udagawa, Sigi Moeslinger; Antenna Design New York Inc.; David Reinfurt, Kathleen Holman. Foto: Ryuzo Masunaga). MetroCard, Fahrkartenautomat in New York City (Industrial Design: Masamichi Udagawa; Antenna Design New York Inc.; Screen- und Interfacedesign: Masamichi Udagawa, Sigi Moeslinger; Antenna Design New York Inc.; David Reinfurt, Kathleen Holman. Foto: Ryuzo Masunaga).

MetroCard, Fahrkartenautomat in New York City (Industrial Design: Masamichi Udagawa; Antenna
Design New York Inc.; Screen- und Interfacedesign: Masamichi Udagawa, Sigi Moeslinger; Antenna
Design New York Inc.; David Reinfurt, Kathleen Holman. Foto: Ryuzo Masunaga).

MetroCard ist ein Fahrkartenautomat für Metro und Busse in New York City. Bis zu sieben Millionen Fahrgäste nutzen täglich dieses System. Für die Gestaltung des Screen- und Interfacedesigns war zu berücksichtigen, dass die Fahrgäste eine sehr unterschiedliche soziale und kulturelle Herkunft haben und nicht selten nur wenig Erfahrung im Gebrauch solcher Automaten haben. Die Funktionalität musste demnach universell nahvollziehbar und schnell nutzbar sein. Dieser hohe Anspruch wurde erreicht, indem bei allen Entwicklungsetappen zahlreiche Usability-Tests durchgeführt wurden (siehe auch Kapitel ›Usability‹. Alle Erkenntnisse flossen sowohl in die Gestaltung der Hardware als auch der Software. Nur weil das Industrial-, das Screen- und das Interfacedesign gemeinsam von einer einzigen Agentur gestaltet wurde, konnte eine konsistente Gestaltung aller Aspekte gewährleistet werden. Mit dem Screendesign wird ein Dialog simuliert, der über Fragen bzw. Aufforderungen die Anwender durch alle Funktionen der Transaktion führt. Farbcodierungen erleichtern die abwechselnden Nutzungsabläufe zwischen Hard- und Software. So hat z. B. die Aufforderung im Screendesign der Software, Geld einzuwerfen, dieselbe Farbe wie der Münzeinwurfschacht der Hardware. Durch die entsprechende Farbwahl, Schrift- und Icongröße und durch den hohen Farbkontrast ist zudem ein barrierefreies Nutzen gewährleistet.

Im folgenden werden weitere geeignete Beispiele abgebildet, bei denen das Screendesign der Form und der Funktion gleichermaßen dient. Darüber hinaus befinden sich weitere Beispiele in den anderen Kapitel: die CD-ROM Produktionen ›Perspektive und Raumdarstellung‹ (siehe Kapitel ›Interactiondesign‹); die CD-ROM ›Mut der Ahnungslosen‹ von Rigoletti M. und Lotio F. (siehe Kapitel ›Interactiondesign‹) und die CD-ROM ›Leben.Gebrauchsanweisung‹ von Holger Gathmann, Christian Bimm Doers, Svenja Schelberg (siehe Kapitel ›Interactiondesign‹).

Bei dieser Internetseite werden funktionale Elemente für die formale Gestaltung eingesetzt, die dem Anwender sogar eine interaktive Einflussnahme auf das Dargestellte bieten (www.jungundpfeffer.de).

Bei dieser Internetseite werden funktionale Elemente für die formale Gestaltung eingesetzt, die dem
Anwender sogar eine interaktive Einflussnahme auf das Dargestellte bieten (www.jungundpfeffer.de).

Die Firma Meek Systems entwickelte die Software Meek 4.0, mit der sich Pixel Fonts als Truetype Fonts erstellen lassen. Das Screendesign trägt dazu bei, dass die Funktion verstanden wird, ohne dass die Qualität der Form darunter leidet. Die Art, in der das Funktionale gestaltet wird, ist Teil des Screendesign. Screen- und Interfacedesign sind hier untrennbar miteinander verschmolzen (www.robmeek.com).

Die Firma Meek Systems entwickelte die Software Meek 4.0, mit der sich Pixel Fonts
als Truetype Fonts erstellen lassen. Das Screendesign trägt dazu bei, dass die Funktion
verstanden wird, ohne dass die Qualität der Form darunter leidet. Die Art, in der das
Funktionale gestaltet wird, ist Teil des Screendesign. Screen- und Interfacedesign sind
hier untrennbar miteinander verschmolzen (www.robmeek.com).

Screendesign für Navigationsgeräte (www.navigon.com). Screendesign für Navigationsgeräte (www.navigon.com). Screendesign für Navigationsgeräte (www.navigon.com). Screendesign für Navigationsgeräte (www.navigon.com). Screendesign für Navigationsgeräte (www.navigon.com).

Screendesign für Navigationsgeräte (www.navigon.com).

Die Gestaltung der Screens für mobile Geräte stellt eine besondere Herausforderung dar, da eine Vielzahl an Funktionen auf einer sehr kleinen Displayfläche unterzubringen ist. Dies gilt insbesondere für Navigationsgeräte, da deren Darstellungen bereits bei einem flüchtigen Blick, z. B. während der Autofahrt, sofort erkannt werden müssen. Zusätzlich zur Darstellung von Wegstrecken, zeigt die Software von GPS-Geräten oft auch zusätzliche Informationen über Tankstellen, Hotels, Sehenswürdigkeiten etc. an. Dies macht es umso schwieriger, Form und Funktion in Einklang zu bringen, da die Dichte an zu vermittelnder Information dadurch noch weiter zunimmt. Exemplarisch sind hier Abbildungen von Navigon zu sehen.

Mac OS System 1.1, 1984

Mac OS System 1.1, 1984

Windows 1.01, 1985

Windows 1.01, 1985

 

Amiga OS, Workbench 1.0, 1985

Amiga OS, Workbench 1.0, 1985

Apple II, GS OS 5.0.4, 1987

Apple II, GS OS 5.0.4, 1987

Mac OS 7.0, 1991

Mac OS 7.0, 1991

Windows 3.1, 1992

Windows 3.1, 1992

Betriebssysteme für Computer machen besonders deutlich, wie sehr die Form mit der Funktion in Verbindung steht und dass dies mit dem Screendesign nicht nur illustriert werden kann, sondern dass das Screendesign hier elementar dazu beiträgt, unterstützend für das Interfacedesign zu wirken. Mit dem Screendesign wird eben nicht nur ein Konzept illustriert und ein Layout gestaltet, sondern auch die Funktion und ihre Repräsentanz. Eine sehr umfangreiche Sammlung an GUIs, Screenshots, Icons, Werbung, Tutorials und Artikeln über Betriebssysteme und Software findet sich auf der Internetseite www.guidebookgallery.org, erstellt und gepflegt von Marcin Wichary. Von dort stammen auch die hier abgebildeten Screenshots von Betriebssystemen.

Mac OS 9.0, 1999

Mac OS 9.0, 1999

Windows 2000 Pro, 2000

Windows 2000 Pro, 2000

Windows XP Pro, 2001

Windows XP Pro, 2001

GNOME 2.2.0 in RedHat 9, 2002

GNOME 2.2.0 in RedHat 9, 2002

Mac OS X 10.3 Panther, 2003

Mac OS X 10.3 Panther, 2003

Windows Vista, 2007

Windows Vista, 2007

Dieser Artikel wurde in Kombination mit zwei weiteren Artikeln aus dem Bereich ›Screendesign‹ veröffentlicht.