11+ Facebook-ADs #Hacks

Nun erfährst Du, was Du alles unternehmen muss, um Facebook-ADs schalten zu können. Es ist einiges an Vorarbeit zu erledigen. Es besteht kein Zweifel, dass Facebook die wichtigste Social-Media-Plattform ist.

statista ©

#Hack 01 – Finde Details zu Deiner Zielgruppe

Bevor Du eine Kampagne auf Facebook erstellen kannst, muss Du Deine Zielgruppe genau spezifizieren. Schließlich willst Du nur jene Personen ansprechen, die sich auch tatsächlich für Dein Produkt bzw. Deine Dienstleistung interessieren könnten.

Ermittle dazu die demographischen informationen:

  • Alter
  • Standort (Land / Stadt)
  • Geschlecht
  • Einkommen
  • Bildungsstand
  • Familienstatus
  • Beruf
  • Interessen

Wie Du siehst, ist es erforderlich, eine umfassende Recherche zu Deiner Zielgruppe durchzuführen, bevor Du eine Facebook-Werbung schalten kannst.
Verlasse Dich nicht auf Vermutungen.
Nutze das Wissen über Deine Konkurrenten, um mehr zu Deine Zielgruppe herauszufinden bzw. um Dich anregen zu lassen, welche Nische zu Dir am besten passt.

Erstelle zunächst eine Liste Deiner Konkurrenten.
Notiere nicht nur jene, die Dir bereits bekannt sind, sondern suche Deine Konkurrenten auf Plattformen wie Facebook und per Internet-Suche. Erstelle aus Deiner Recherche eine Liste aus mindestens 10 Konkurrenten.

Die Zielgruppen Deiner Konkurrenten sind auch Deine potenziellen Zielgruppen. Mit Hilfe der URLs Deiner Konkurrenten wirst Du vieles über deren Zielgruppen erfahren können, wenn Du z.B. folgende Tools nutzt.

  • Similarweb
  • Alexa
  • Facebook Audience Insights

Erstelle eine Excell-Tabelle, in die Du die oben genannten demographischen Daten (Geschlecht, Alter etc.) horizontal einträgst. Pro Spalte eine Information.

Similarweb

SimilarWeb © – Exemplarische Eingabe von gruender.de
SimilarWeb © – Exemplarische Eingabe von gruender.de
SimilarWeb © – Exemplarische Eingabe von gruender.de

Du kannst mit similarweb.com folgendes kostenlos feststellen, nachdem Du die URL einer Deiner Konkurrenten in das Suchfeld eingegeben hast:

  • Anzahl der Besucher
  • Länder mit jeweiligem Traffic
  • Welche Websites zu welchen Prozentsatz zur jeweiligen Website verlinken (dies ist Referral Traffic, Besucher, die auf einer Website über einen Link gekommen sind, der auf einer anderen Website steht.)
  • Suchbegriffe, über die die Website Deiner Kunden gesucht und gefunden wird (Anregung dafür, welche Keywords für Deine eigene Website relevant sein könnte)
  • Traffic über Social Media (Hier siehst Du, wo Deine Konkurrenten aktiv sind bzw. wo deren Kunden zu sein scheinen).
  • Audience Interests (Hier siehst Du, für welche Themen sich die Besucher der Websites Deiner Konkurrenten interessieren).
  • Unter Competitors & Similar Sites siehst Du, welche Konkurrenten Deine Konkurrenten haben, die auch Deine Konkurrenten sein können.

und vieles mehr…

Du kannst Dir auch alle Informationen als PDF herunterladen.

Alexa

Alexa bietet auch eine hervorragende Möglichkeit, Daten über Deine Konkurrenten zu erfahren. Scrolle dort runter bis „BROWSE TOP SITES“ und gebe dort eine URL Deiner Konkurrenten ein.
Du erhältst hierüber ähnliche Informationen wie über Similarweb. In der kostenlosen Version ist auch hier die Information begrenzt, aber für den Start schon hinreichend. Du kannst Dir für die erste Recherche aber für 14 Tage auch die teuerste Version von Alexa kostenfrei als Trial-Version buchen und dann erheblich mehr Details erfahren.

Alexa.com ©

Facebook Audience Insights

Die Facebook Audience Insights stehen Dir zur Verfügung sofern Du über einen Account für Werbeanzeigen verfügst. Die Audience Insights geben Dir einen Einblick in Deine Zielgruppe. Durch diesen Einblick kannst Du neue oder vorhandene Zielgruppen verfeinern, indem Du demografische Daten veränderst bzw. ergänzt.
Die auf diese Weise ermittelten Zielgruppen speicherst Du, um sie für Deine Facebook-Werbung zu nutzen. Du kannst direkt aus Audience Insights heraus Deine Facebook ADs erstellen.

Gebe folgende URL in Deinen Browser ein (wenn Du bereits über ein Facebook-Werbekonto verfügst): http://facebook.com/ads/audience_insights
Oder Du gehst über Deinen Facebook-Business-Account (https://business.facebook.com/… Deine Daten) und dort auf „Zielgruppen“. Dort wählst Du ein aktives Werbekonto von Dir aus. Es ist fantastisch, welch detaillierten Informationen Facebook Audience Insights zur Verfügung stellt.

Facebook ©
  • Wähle das passende Werbekonto aus
  • Links im vertikalen Menü definierst Du Deine Zielgruppe
  • Im oberen Menü kannst Du die Zielgruppen speichern und aufrufen.
  • Im großen mittleren Feld erfährst die Details zur Zielgruppe

In der linken Spalte gibst Du in Interests den Namen eines Deiner Konkurrenten ein, um von den Daten, die Facebook dazu gesammelt hat, profitieren zu können. Voraussetzung ist, dass die Website groß genug ist, um bei Facebook-Interest aufzutauchen.

Du erhältst folgende anonymisierte Daten:

  • Demografische Daten: Alter, Geschlecht, Beziehungsstatus, Beruf
  • Page Likes: Von welchen Seiten sind die Nutzer bereits Fans?
  • Ort und Sprache: Wo wohnen deine potenziellen Kunden, welche Sprache sprechen sie?
  • Facebook-Gebrauch: Über welche Geräte besuchen die Nutzer Facebook und wie oft?
  • Kaufaktivität: Was wurde von den Nutzern bisher gekauft (online, offline etc.)?

Die so erfassten Daten lassen Parallel zu den Daten erkennen, die Du auch über SimilarWeb und Alexa erfahren hast. Nur sind die über Facebook Audience Insights erfahrenen Daten noch feiner und detaillierter und es kommen zusätzliche Erkenntnisse hinzu. Facebook verrät Dir so konkrete Details zu den Zielen und Kunden Deiner Konkurrenten. Wodurch Du genaue Empfehlungen erhältst, worauf Du Dich fokussieren solltest, wenn Du ähnliche Kunden und Erfolge erreichen möchtest.

Solltest Du noch über kein Werbekonto verfügen oder wenn Dein Werbekonto wegen Inaktivität geschlossen wurde, dann folge einfach den von Facebook empfohlenen Schritten:

  1. Rufe business.facebook.com auf.
  2. Klicke auf „Konto erstellen“.
  3. Gib den Namen deines Unternehmens ein, wähle die primäre Seite aus und gib deinen Namen und deine geschäftliche E-Mail-Adresse ein. Hinweis: Wenn du noch keine Seite für dein Unternehmen hast, musst du eine erstellen.
  4. Du wirst zu deinem neu erstellten Business Manager weitergeleitet.
  5. Befolge die nächsten Schritte des Onboarding-Prozesses, indem du die erforderlichen Felder ausfüllst.

Als Nächstes musst du über den Business Manager ein neues Werbekonto erstellen:

  1. Rufe business.facebook.com auf.
  2. Klicke auf „Unternehmenseinstellungen“.
  3. Klicke unterhalb von „Konten“ auf „Werbekonten“.
  4. Klicke auf „+ Hinzufügen“.
  5. Wähle aus den 3 verfügbaren Optionen die Option „Neues Werbekonto erstellen“ aus.

#Hack 02 – Erfahre, wann Deine Zielgruppe aktiv ist

Es ist wichtig für Dich, festzustellen, wann Deine Fans auf Facebook am aktivsten sind, um die organische Reichweite Deiner Facebook-Fan-Seite zu erhöhen. Gehe dazu auf https://business.facebook.com/… und dort wählst Du „Insights“ an. Dann wählst Du links im Menü „Beiträge“. So erfährst Du, um welche Uhrzeit Deine Fans aktiv sind. Eine hohe Anzahl Deiner Fans werden zwar durchgehend z.B. von 09:00 bis 13:00 Uhr online sein, dennoch solltest Du Dir nicht diese Bandbreite merken, sondern eher konkret überlegen, wann denn Deine spezifische Zielgruppe am besten zu erreichen ist. Wenn Du z.B. Leute ansprechen möchtest, die viel am Computer arbeiten und morgens zum Frühstück auf Facebook unterwegs sind, wählst Du eventuell 09:00 als die ideale Zeit, die insbesondere für Deine bestimmte Zielgruppe passt.

Wenn Du eher breit streuen willst, wäre wahrscheinlich 21:00 Uhr eine sehr gute Zeit, weil dann jeder zuhause ist. Aber breit streuen bedeutet auch, nicht konkret zu treffen. Zudem ist die Konkurrenz dann sehr hoch, weil dann jeder auf Facebook ist und extrem viel Facebook-Administratoren versenden genau dann ihre Postings. Überlege Dir daher genau, ob es Kriterien für ideale Zeitpunkte gibt, zu denen genau Deine Zielgruppe auf Facebook unterwegs ist.

Sehr viele Facebook-Administratoren wählen glatte Uhrzeiten (z.B. 09:00, 10:00, 11:00…). Versuche Du es doch mal mit krummen Werten (z.B. 09:07, 09:41, 10:19…).

Der Facebook-Algorithmus bleibt ein schwer kalkulierbares Wesen und Du solltest durchaus mit ihm spielen, um herauszufinden, was für Dich und Deine Ziele am besten funktioniert. Der Facebook-Algorithmus spielt Beiträge aus, wenn er „denkt“ dass es ideal zu den jeweiligen Usern passt, weshalb zunehmend vermutet wird, dass die Uhrzeit des Postings gar nicht mehr solch eine große Bedeutung hat. Dennoch bleibt es wichtig, dass Du Dich in Deine Zielgruppe hineinversetzt. Wenn Deine Zielgruppe z.B. Handwerker sind, kannst Du eventuell sicher sein, dass es feste Pausenzeiten gibt, zu denen Du Deine Postings platzieren solltest.

#Hack 03 – Call to Action

Auf Deiner Fan-Page kannst Du im unteren rechten Bereich des Cover-Bildes einen Cal to Action Button einrichten. Bringe Deine Besucher dazu, mit Dir zu interagieren. Du kannst unterschiedliche Interaktionen einrichten:

  • Termin vereinbaren
  • Dich kontaktieren
  • Infos zu deinem Unternehmen
  • Bei Dir einkaufen
  • Deine App herunterladen oder dein Spiel spielen
  • Deiner Community beitreten

So kannst Du z.B. über „Infos zu deinem Unternehmen“ den Button „Mehr“ einrichten, um Deine Facebook-Fan-Page-Besucher auf eine bestimmte Website Deines Unternehmens zu führen – entweder zur Startseite oder – noch besser – direkt zu einer Angebots-Website oder einem Web-Artikel mit Inhalten, die zu einem Formular führen, in das sich Deine Besucher in Deine Email-Liste eintragen können. Jeder Call-To-Action hat schließlich den Zweck, Traffic (Deine Besucherströme) in Convertions zu verwandeln.

#Hack 04 – Kostenlose Bilder und Grafiken für Deine Facebook-ADs

Das wichtigste einer Werbeanzeige sind immer die verwendeten Bilder bzw. Grafiken. Schließlich bleibt Dir nicht viel Zeit, um auf Dich bzw. Deine Anzeige hinweisen zu können. Und stets gilt, dass Bilder mehr erzählen, als 1.000 Worte.

Bilddatenbanken-mit-optimalen-Bildern-für-Facebook-und-Blogging

Deine Anzeigen-Gestaltung wirkt sich auf Dein CPA (Cost-Per-Acquisition) und CPC (Cost-Per-Click) aus. Testreihen haben belegt, dass Bilder für knapp 75% – 90% der Anzeigenleistung verantwortlich sind.

  • Sorge mit dem Bild für Aufmerksamkeit.
  • Dein Anzeigenbild sollte bereits die Kernaussage beinhalten.
  • Nutze Deine Bilddarstellung als Erläuterung zu Deinem Angebot. Insbesondere dann, wenn Dein Angebot erklärungsbedürftig ist.
  • Vermeide Standard-Stock-Fotos. Verwende ruhig Vorlagen, aber mache sie für Dich passend und zu unikaten, die zu Dir, Deinem Unternehmen und Deiner Angebots-Absicht passen.
  • Teste mehrere unterschiedliche Anzeigenbilder auf ihren Erfolg.
  • Inspiration für Facebook-ADs findest Du im Facebook Creative Hub.
  • Schaue Dir die Facebook-ADs Deiner Konkurrenten in der Facebook-Werbebibliothek an.
  • Achte auf die richtige Bildgröße. Siehe meinen Beitrag zu Bildergrößen für Social Media.
  • Es erstaunt mich zwar, aber Texte mit Emojis führen eindeutig zu einer besseren Performance (Link zu Smileys).
  • Setze Call-to-Action ein. Fordere zum Klicken auf.

Bei der Auswahl Deiner Bilder oder Grafiken solltest Du nicht davon ausgehen, dass es ideal passen muss. Suche nicht nach dem perfekten Bild, sondern danach, was Deiner Vorstellung von einem perfekten Bild am nächsten kommt – damit Du nicht zu viel Zeit mit Suchen verbringst. Das ausgewählte Bild kannst Du dann noch z.B. von der Farbe her anpassen oder Elemente hinzufügen oder es von einem Grafiker bzw. Fotografen erstellen lassen.

Bevor Du aber zusätzliche Kosten investierst, solltest Du das Bild in einem Werbe-Test ausprobieren. Wenn die Werbung mit dieser Art von Bild gut funktioniert, kannst Du Profis engagieren, die Dir aus Deinen Vorstellungen und Erfolgs-Erfahrungen die besten Varianten erstellen.
In einem Beitrag von mir habe ich Dir 22 Bilddatenbanken aufgelistet, wo Du für jedes Thema bzw. jede Nische kostenfreie Bilder finden wirst.

#Hack 05 – Likes zu Fans machen

Du kannst Besucher, die zwar einen Beitrag von Dir geliked haben mit folgendem #Hack zu Fans Deiner Facebook-Fan-Page machen. Wenn Du auf die Likes klickst, um festzustellen, wer Deinen Beitrag geliked hat, ergibt sich Dir im erscheinenden Popup-Fenster die Möglichkeit, neben dem Bild und dem Namen auch den Button rechts zu sehen, der Dir anzeigt, wer bereits Fan Deiner Fan-Page ist bzw. wer es noch nicht ist und wen Du dazu einladen könntest. Da diesen Personen Dein Beitrag bereits gefiel, freuen sie sich wahrscheinlich, dass Du sie einlädst, Fan zu werden.

Hier stellt sich die Frage, ob Du mit Deinem Privaten Facebook-Account oder mit Deiner Fan-Pages-Account einladen solltest. Wenn Du mit der Person befreundet bist, lädst Du mit Deinem Privaten Facebook-Account ein und wenn nicht, wählst Du den Account Deiner Fan-Page.

So machst Du ein Like zu einem Fan und Dein Post, der geliked wurde, wird dadurch noch wertvoller.

#Hack 06 – Preiswert Facebook-ADs für einen Beitrag schalten

Wenn Du einen Facebook-Beitrag veröffentlicht hast, den Du mit Werbung unterstützen möchtest, um möglichst viel Aufmerksamkeit zu erreichen, solltest Du zunächst 24 Stunden warten, bis Du die Facebook-ADs für diesen Beitrag startest. Als Budget reicht 1 Euro pro Tage aus – für 4 Tage (Mindestdauer, die Facebook empfiehlt). 

Du wählst die Funktion „Beitrag bewerben“ (in Deinem Facebook-Beitrag unten rechts). Du klickst den Button und erhältst dann die Möglichkeit, Deine Zielgruppe zu bewerben. Hier wählst Du „Personen, denen deine Seite gefällt“.

#Hack 07 – Wie Du mit kleinem Budget mehr erreichst

Wenn Dein Budget für Werbung gering ist, solltest Du nur jene Beiträge bewerben, die eine hohe Anzahl an Interaktionen haben (Likes, Shares und Kommentare), ohne das Du dafür bereits Facebook-ADs geschaltet hast.

Die Werbung wird für Dich deutlich günstiger, je mehr sich ein Beitrag als erfolgreich zeigte. Facebook geht dann davon aus, dass dieser Beitrag als relevanter Inhalt gilt und will diese Relevanz weiter unterstützen. Bewerbe also nicht unbedingt Deinen persönlichen Lieblings-Beitrag nur weil er Dir persönlich am Herzen liegt, wenn sich offensichtlich zeigte, dass er nicht zu vielen Interaktionen führte.

Nur weil ein Beitrag bereits erfolgreich lief, solltest Du ihn nicht vernachlässigen, sondern gerade dann den Erfolg befeuern. Lass Dich vonFacebook darin unterstützen, indem Dir Facebook günstige Konditionen insbesondere für relevante Inhalte einräumt.

Über die „Insights“ Deines Fan-Page-Accounts (oben im horizontalem Menü) und dort bei „Beiträge“ erfährst Du, welche Deiner Beiträge am erfolgreichsten sind bzw. die größte Reichweite erreicht haben.

#Hack 08 – Was sind die besten Inhalte (für Facebook, Blog etc.) und wie findest Du diese

Es ist selbstverständlich, dass Du wertvolle Inhalte auf Deiner Fan-Page veröffentlichen solltest, um die organische Reichweite zu verbessern und das Vertrauen Deiner Fans zu erhöhen. Mit dem Tool Buzzsumo kannst Du herausfinden, worüber Deine Konkurrenten berichten. Es genügt zunächst der kostenlose Account. Die Anzahl der kostenlosen Suchen ist pro Monat auf 3 begrenzt, weshalb Du Dir am besten zuvor überlegst, welche Such-Ergebnisse Dir am jeweiligen Tag besonders wichtig sind. 

Gebe direkt auf der Startseite einen Begriff Deines Themas ein, z.B. „Yoga-Training“. Du findest die Websites, deren Beiträge auf Social Media Plattformen am besten ranken und die die meisten Likes, Shares und Kommentare haben. Dir werden dabei die Aktivitäten auf den gängigen Social Media Plattformen angezeigt (Facebook, Twitter, Pinterest).

Wähle nicht nur die mit den meisten Interaktionen aus, sondern von denen diejenigen, die am besten zu Dir persönlich und zu Deinem Unternehmen passen. So findest Du passende Themen, bei denen Du Dank Buzzsumo sicher sein kannst, dass es dafür Interessenten gibt. Du kannst mit Buzzsumo aber nicht nur erfahren, welche Themen zu vielfältigen Interaktionen führen und auf welchen Plattformen sie am besten performen. Du kannst in das Suchfeld auch die URL Deiner Konkurrenten eingeben und dadurch feststellen, welche Artikel von den am besten performen.

#Hack 09 – Zusätzlicher Call-to-Action

Jede Facebook-Werbung besteht aus den folgenden Text- und Bild-Elementen:

  • Anzeigen-Text
  • Anzeigen-Bild
  • Überschrift
  • Link-Beschreibung
  • URL zum Produkt bzw. zur Dienstleistung

Beginnen wir gleich mit dem unteren Element, die URL. Da die URL, die zur Landingpage Deines Angebots führt, oft etwas kryptisch ist, wäre es bereits nicht so schön, diese im URL-Eingabefeld sichtbar einzutragen. Zumal sie ja auch bereits im Button „Jetzt buchen“ hinterlegt ist (es können auch Button mit anderen Bezeichnungen gewählt werden).

Aber der wesentliche Hack ist ein ganz anderer.
Viele wissen gar nicht, dass man das URL-Eingabefeld auch für einen zweiten Call-to-Action nutzen kann. Es muss sich dort demnach nicht die URL befinden, die zu der Landingpage jenes Angebots führt, für das Du die Werbung machst. Du kannst dort auch einen Satz mit Kauf-Aufforderung eintragen, z.B.:
„Nutze-Das-Angebot-Klicke-Hier.de“ (32 Zeichen)
Zu beachten ist allerdings, dass Du dazu eine URL vorgaukeln musst, die mit einer Länderkennung (.de .to .com etc.) endet. Zudem hast Du am Desktop maximal 55 und mit Smartphone oder Tablet maximal 35 Zeichen.

Im Vorschaufenster beim Facebook Werbeanzeigen-Manager kannst Du immer sehen, ob alles passt. Die Eingabemöglichkeiten findest Du im Werbeanzeigen-Manager von Facebook und dort unter Werbeanzeigen / erstellen.

  • Dann wählst Du das Kampagnenziel.
  • Dann definierst Du die Ziele und den Zeitplan und klickst jeweils „Weiter“.
  • Dann scrollst Du zu „Anzeigengestaltung“.
  • Dort gibst Du unter „Website-URL“ die URL für den Button z.B. „Jetzt buchen“ ein (es können auch Button mit anderen Bezeichnungen gewählt werden).
  • Und den oben genannten Call-to-Action-Text gibst Du optional unter „Link anzeigen“ ein.

#Hack 10 – Facebook-ADs duplizieren

Wenn eine Anzeige gut läuft und z.B. viele Klicks erhält, wird diese vom Facebook-Algorithmus als „Social Proof“ abgespeichert. Dadurch steigt die Relevanz, weshalb Facebook die Anzeige günstiger anbietet und häufiger bzw. besser platziert ausspielt.
Da solch eine Anzeige zeigte, dass sie gut lief, ergibt es Sinn, diese zu duplizieren und für neue Anzeigen das Duplikat zu nutzen, anstatt jedes mal für eine neue Anzeige ganz von vorne zu beginnen.

Das Duplizieren Deiner Anzeige erfolgt im Werbeanzeiger in der jeweiligen „Kampagne“ oben rechts bei den 3 Punkte und im Pulldown-Menü unter „Duplizieren“. Oder in der Auflistung Deiner Kampagne die jeweilige an-checken und dann oben im horizontalen Menü „Duplizieren“ wählen.

Du kannst die bestehenden Beitragsinteraktionen deiner Anzeige übertragen, indem du den Schalter Show existing post engagements on duplicated as aktivierst.

#Hack 11 – A/B-Tests für Deine Facebook-ADs

Mit so genannten Split-Tests (A/B-Tests) testest Du zwei oder mehr nahezu identische Anzeigen gleichzeitig. Du änderst jeweils aber nur kleine Details, wie z.B. Details der Kernaussage Deines Anzeigen-Textes, oder den Titel Deiner Anzeige, oder Details am Anzeigen-Bild (z.B. mit Person, ohne Person, nur das Produkt oder Produkt im Gebrauch etc.).

Facebook bietet ein Testsystem, um einfache A/B-Tests aufzusetzen. Dort kannst Du folgendes testen:

  • Inhalt der Werbeanzeige
  • Auslieferungsoptimierung
  • Zielgruppe
  • Platzierung

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